Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Cassenshofes in Inzmühlen geht auf das Jahr 1400 zurück. Carsten und Marion Voß sind heute díe 13. Generation der Familie, die den Cassenshof bewirtschaftet. Häufig werden wir gefragt, woher der Name Cassenshof eigentlich stamme. Er lässt sich darauf zurück führen, dass 1616 ein Hof in Inzmühlen zwischen zwei Brüdern aufgeteilt wurde. Diese hießen Carsten und Jochen. Daraus entstanden der Cassenshof und der Jobenshof.

1759 heiratete Heinrich Hartig auf den Hof. Durch die Verkopplung, bei der die bis dahin genossenschaftlich genutzten Flächen rund um Inzmühlen privatisiert wurden, vergrößerte sich der Betrieb zu dieser Zeit auf 900 Morgen landwirtschaftliche Nutzfläche. 1904 brannten Haus und Hof nahezu komplett ab. Daraufhin wurde 1905 der Betrieb in seiner heutigen Form errichtet. Zu dem Zeitpunkt stellten Milchkühe und Sauen die wichtigsten Betriebsschwerpunkte dar. Als Marie Hartig und Artur Voß den Hof 1931 von Heinrich Hartig übernahmen, gehörte eine Gastwirtschaft zum Betrieb, die jedoch kurze Zeit später geschlossen wurde. Artur Voß machte es sich zur Aufgabe, Öd- und Heideland in Ackerland umzuwandeln und die Tierbestände aufzustocken. Damals gehörten zum Betrieb 15 Milchkühe, 15 Stück Jungvieh, 12 Sauen, deren Ferkel auf dem Betrieb gemästet wurden, sowie 350 Mutterschafe.

Der Cassenshof liegt am Rande des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide

Die Tradition der Gänsehaltung reicht lange zurück

Bei uns ziehen alle an einem Strang

 
1961 übernahmen Günther und Erika Voß den Betrieb. Aus den Milchkühen wurden Mutterkühe und die Schafherde wurde abgeschafft. Die Schweine- und Bullenmastplätze wurden dafür weiter ausgeweitet. 1990 übernahmen dann Carsten und Marion Voß den Betrieb. Dies war der Beginn für die Direktvermarktung auf dem Cassenshof. Eigene Kartoffeln, Honig und Wurstspezialitäten wurden aus einer Kartoffelkiste und später in unserem Hofladen verkauft. Um das Sortiment auszuweiten wurde ab 1991 Spargel angebaut. 1999 wurde dann der ehemalige Bullenmaststall zu einem Freiland-Legehennenstall umgebaut. Diese Betriebsschwerpunkte prägen bis heute unseren Arbeitsalltag und unser Handeln.