Was gab´s Neues im September 2014?

die Hennen beziehen den neuen Stall!

das war mal ein flotter Übergang vom Sommer in den Herbst. Das Sortiment in unseren Läden wandelt sich rasend schnell.

Jetzt im September beziehen die Hennen den neuen Stall. Am so vieles ist dabei zu denken, und fertig wird man doch immer erst in der letzten Minute. Auf jeden Fall freuen wir uns sehr, dass es jetzt los geht.

Unsere Enten haben uns in den letzten Wochen etwas Sorgen gemacht. Seit diesem Jahr dürfen bei den Enten die Schnäbel nicht mehr gestutzt werden. Da besonders die Erpel in ihrer Jugendentwicklung sehr aggressiv gegeneinander werden, beginnen Sie die Artgenossen zu picken. Diese wehren sich auch nicht so, wie es nötig wäre, sodass Ihnen die Federn ausgepickt werden. Das ist unschön mit anzusehen. Wir haben uns den Kopf zerbrochen, was wir tun können. Im Stall, wo die Enten sich nachts aufhalten haben wir reichlich Beschäftigungsmaterial aufgebaut. Da hängen Bänder und Ketten zum Spielen von der Decke, Heunetze sorgen dafür dass die Enten immer etwas zu knabbern haben und länger für das Fressen brauchen und zusätzlich versuchen wir den Stall nachts sehr dunkel zu halten, sodass Ruhe einkehrt. Bereits morgens um halb sechs geht es wieder ins Grün und abends schließt sich erst um halb zehn die Stalltür. Darüber hinaus bekommen die Enten aufgeschlagene Eier und Mineralfutter, sodass ein Mineralstoff-Mangel ausgeschlossen werden kann. Die aufgeschlagenen Eier enthalten tierisches Eiweiß, dass für die Enten die benötigte hohe biologische Wertigkeit besitzt. Es kann am leichtesten vom Körper aufgenommen und umgesetzt werden. Die besonders garstigen Tiere haben wir in einem separaten Stall untergebracht. Diese kommen auch auf eine andere Weide. Das Verbot des Schnabelkürzens ist im Sinne der Tierschutz-Regelung in Kraft getreten. Wenn man dann die jungen Tiere sieht, die sich gegenseitig verletzen fühlt man sich hilflos und fragt sich leise ob das nun im Sinne des Tierschutzes ist. Viele Landwirte mästen aus diesen Gründen keine Erpel mehr. Leider kann man sich vorstellen, was aus den Tieren wird. Muss es auch hier zu solch einer Entwicklung kommen? Wir geben alles, damit es den Tieren bei uns gut geht. Frisches Grün mit viel Bewegung, viele viele Gedanken und der Lauf der Zeit haben dafür gesorgt, dass die Enten sich beruhigt haben und schon wieder viel besser aussehen.

Heidefläche bei Inzmühlen

Enten und Gänse auf dem CassenshofKartoffeln roden auf den Feldern vom CassenshofUnsere Haupt-Kartoffel-Ernte nimmt uns auf dem Acker nun ordentlich in Beschlag. Lange Tage und sehr viel Staub tragen dazu bei, dass die Knollen aus dem Boden kommen und in unsere Lagerhalle kommen. Von unseren Besonderen Sorten wie der Violetta, der La Ratte oder der roten Emalie haben wir nur wenige Reihen. Der Zeitaufwand für das Roden liegt hier jedoch bei einem vielfachen der herkömmlichen Sorten. Die Knollen der Sorte „Violetta“ sehen Steinen zum verwechseln ähnlich. Die einzelnen Pflanzen haben viel weniger Knollen ausgebildet. Aber für uns ist es halt das „Besondere“, was uns dazu treibt diesen Aufwand auf uns zu nehmen. Der Geschmack der Sorten belohnt uns allemal. Probieren Sie doch selbst einmal unsere blauen oder roten Knollen.